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Mikrobiologie am Innovationscampus Sigmaringen

Die Mikrobiologiegruppe der Kl. 10B am Innovationscampus Sigmaringen

Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, besuchten wir, die Mikrobiologiegruppe der 10B mit unserer Fachlehrerin Frau Irmler, im Rahmen einer Exkursion den Innovationscampus Sigmaringen. Dies ist eine Forschungseinrichtung, die zwischen der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und der Wirtschaft eine enge Verbindung herstellen soll.  Um circa 10 Uhr erreichten wir unser Ziel.
Dort trafen wir Alina Siebler, welche uns einen spannenden Vortrag über Lebensmittelverschwendung und ihre Folgen für die Umwelt hielt. Hierbei ging sie besonders auf die primär von privaten Haushalten ausgehende Lebensmittelverschwendung ein, die durch optimierte Verpackungen reduziert werden kann.
Das Ziel des Sustainable Packaging Institute SPI (Forschungsinstitut für nachhaltige Verpackungen), welches ein Teil des Innovationscampus ist, besteht darin, Verpackungen nachhaltiger zu konzeptionieren, z. B. kreislauffähig, biobasiert  oder biologisch abbaubar und dabei ebenfalls die Haltbarkeit der verpackten Produkte zu verlängern. Daraufhin haben wir einen Einblick ins SPI-Labor bekommen, dort wurden uns die Gerätschaften zur Herstellung und Untersuchung von nachhaltigeren Verpackungen vorgestellt und erklärt. Beispielsweise wird dort an einem biobasierten Kunststoff – PLA – geforscht, der mit Apfelfasern oder Sägespänen versetzt wird. Dadurch werden Reste aus anderen Industrien weiter verwertet und das Verwenden von Erdöl, welches bei der Produktion fossil-basierter Kunststoffe verwendet wird, kann vermieden werden. Somit wird also ebenfalls der Konsum von Erdöl weiter minimiert.
Anschließend bekamen wir eine Führung durch ein weiteres Labor, das Mikrobiologielabor, welches von Herrn Prof. Dr. David Drissner geleitet wird. Er erklärte uns die Funktionsweisen der Laborgeräte, wie beispielsweise die Laminar-Box, ein Gerät, durch das ein fast partikelfreier, steriler Arbeitsplatz erzeugt werden kann.  Außerdem betreut Prof. Drissner eine Projektarbeit, welche uns von zwei seiner Studentinnen präsentiert und näher erläutert wurde. Das Ziel der Projektarbeit besteht darin mit Hilfe von Bakterienkulturen geeignete Materialien für die Herstellung von umweltfreundlichen Kunststoffverpackungen zu produzieren.
Um dies zu erreichen, werden verschiedenste Bakterien erforscht und deren jeweiliges präferiertes Medium ausgetestet. Dies ist besonders für die Quantität der Kulturen von Bedeutung, welche eine große Rolle bei der Kunststoffherstellung spielt, da eine maximale Produktion angestrebt wird. Die Gewinnung des Kunststoffes erfolgt dann innerhalb eines Reagenzglases, welches mit Wasser gefüllt ist, in dem die jeweiligen Bakterien sich befinden. Dadurch kann sich der von den Bakterien produzierte Kunststoff am Boden des Reagenzglases ablagern und somit gewonnen werden. Nach ungefähr 2,5 Stunden fand unser Exkurs sein Ende und wir machten uns auf den Weg zurück zum Schulgebäude. (Marie Merten & Isabelle Staib, 10B, Foto: Irmler, das Bild zeigt die MiBi-Gruppe mit Alina Siebler ganz links)

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Wo:
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