Die Klasse 6a hat sich mit dem Jugendbuchklassiker „Beruf: Räuber“von Michail Krausnick befasst. Nun lud sie den ehemaligen Kriminalkommissar und Polizeiseelsorger Werner Knubben in ihren Unterricht ein, um zu erfahren, was es ist, was heute Menschen zu „Räubern“ und Kriminellen werden lässt – und welche Antworten die Polizei darauf weiß.
Heute hat uns der ehemalige Polizist Werner Knubben besucht. Er ist 75 Jahre alt und hat mit 24 Jahren bei der Polizei angefangen, erst arbeitete er 15 Jahre als Kriminalkommissar bei der Polizei, dann war er 4 Jahre bei der Mordkommission für die ganz schweren Verbrechen zuständig. Da er auch Theologie studiert hatte, war er zuletzt für 30 Jahre als Seelsorger bei der Polizei, um seinen Kollegen bei der Bewältigung ihrer schwierigen Aufgaben, Rat, Unterstützung und Begleitung anzubieten. Auch schrieb er ein Buch, über seine härtesten Fälle. Er ist seit 52 Jahren verheiratet und hat 5 Kinder.
Herr Knubben erzählte uns von Einsätzen, die er erlebt hatte, darunter 16 Wochen in Sizilien, um einen Mordfall bei der Mafia zu lösen. In seinem Job hatte er viel mit Menschen zu tun, wodurch er eine sehr gute Menschenkenntnis erhielt, welche er mit uns teilte. Er sagt, jeder hätte etwas Räuberisches in sich, aber auch jeder etwas Schönes, Edles, was für das Gute sorgt. Wir haben in dieser Stunde sehr viel gelernt uns es war sehr interessant, sich einen Einblick in sein Leben und in die gefährliche Arbeit der Kriminalpolizei zu verschaffen.
Luise Laplace
Klasse 6a
