Was ist das Dreieck des Lebens? Warum ist es so gefährlich, bei Hochwasser „kurz mal noch“ in den Keller zu gehen? Was befindet sich eigentlich alles in einem Verbandskasten? Und wer oder was bitte schön ist NINA?
Dies und viele weitere Fragen stellten sich die sechsten Klassen am Freitag, den 5. Juli 2024 beim Katastrophenschutztag. Dieser wurde für Schulen seitens des Landes Baden-Württemberg ins Leben gerufen, um das Thema Katastrophenschutz besser in der Gesellschaft zu verankern. Da in Geographie diverse Naturkatstrophen im Laufe der Schuljahre besprochen werden, lässt sich die Thematik Katastrophenschutz hier gut im Bildungsplan verankern.
Und so stellten sich die SechstklässlerInnen am Freitag sowie in der vorangegangenen Geographiestunde auch die Frage, welche der Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Lawinen, Vulkanausbrüche, etc. denn nun uns in Baden-Württemberg betreffen und wie wir uns bestmöglich in einem solchen Katastrophenfall verhalten könnten. Die Naturgefahren Hochwasser und Erdbeben standen thematisch im Zentrum dieses Tages, ebenso aber auch praktisch orientierte Themen wie die Handhabung der NINA-Warn-App, der Inhalt eines Erste-Hilfe-Kastens oder aber wichtiges Wissen rund um die Notfallvorsorge.
Neben den Geographielehrkräften Frau Fries, Frau Bodmer und Herrn Glas war auch Herr Bals anwesend. Und so kam bei den Schülerinnen und Schülern gleich eine weitere Frage auf: Was macht ein Musiklehrer beim Katastrophenschutztag? Auch diese Frage ließ sich schnell klären, denn Herr Bals war als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuz ehemaliger Leiter einer Katastrophenschutzeinheit und damit unser Fachmann auf diesem Gebiet. Eindrücklich berichtete er uns von seinen Einsätzen in Italien, wohin er nach den verheerenden Erdbeben mit seinem Team entsandt wurde, um vor Ort zu helfen. Auch sein Wissen um richtiges Verhalten im Erdbebenfall konnte er den Schülerinnen und Schülern anschaulich vermitteln.
Der Appell Herrn Bals: Trotz all des Leids in Katastrophengebieten gibt es einem ein gutes Gefühl, vor Ort helfen zu können. Damit diese Hilfe auch weiterhin gewährleistet werden kann, ist es wichtig, sich ehrenamtlich bei der Jugendfeuerwehr, dem Jugendrotkreuz und sonstigen Hilfsorganisationen zu engagieren.
