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Der Virologe Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter zu Besuch am HZG

Die Biogruppen der KS1, in der Mitte Thomas Mettenleiter. Foto: Fries

Am 13.5.2024 durfte das Hohenzollern-Gymnasium zwei ehemalige Abiturienten des Jahrgangs 1976, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter und Herrn Stadtrat Gerhard Stumpp, begrüßen. Ihr Besuch galt den beiden Biologiegruppen der KS1 von Frau Fries und Herrn Stöhr und wurde durch Herrn Stumpp initiiert. Herzlichen Dank dafür.

Die Vorsitzende der Fachschaft Biologie, Kristina Fries, bedankt sich bei Prof. Dr. Thomas Mettenleiter. Foto: Stumpp.

Die Vorsitzende der Fachschaft Biologie, Kristina Fries, bedankt sich bei Prof. Dr. Thomas Mettenleiter. Foto: Stumpp. 

Der renommierte Virologe Prof. Dr. Mettenleiter stellte zu Beginn seines zweistündigen Vortrags: „Ein Herz für Viren“ seinen Werdegang als Wissenschaftler dar, der ihn von Tübingen schließlich auf die Ostseeinsel Riems führte. Sie wird auch, aufgrund der Arbeit mit Viren, als gefährlichste Insel Deutschlands bezeichnet.  Auf zwei Drittel dieser Insel befindet sich das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dessen Präsident er 27 Jahre war. Namensgeber des Instituts ist der Mitbegründer der Virologie, Friedrich Löffler (1852 – 1915), der durch eine spezielle Filtertechnik jene Partikel als Krankheitserreger identifizieren konnte, die heute als Viren bezeichnet werden. Herr Mettenleiter machte sehr deutlich, dass die Untersuchungen Löfflers auf gleicher Stufe, wie die Erkenntnisse Robert Kochs im Feld der Bakteriologie, zu stellen sind, auch wenn Ersterem dafür kein Nobelpreis zugesprochen wurde.

Kern des Vortrags war die faszinierende Welt der Viren. Diese leblosen Nanopartikel, welche nur aus einer Proteinhülle mit darin eingeschlossener Erbsubstanz bestehen und die für ihre Vermehrung auf die Lebewelt, seien es Pflanzen, Tiere oder Einzeller, angewiesen sind.

Da es sich bei dem FLI auf Riems um das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit handelt, stehen Experimente mit den unterschiedlichsten Tieren im Vordergrund. So werden verschiede Nutztiere, wie Rinder oder Schweine bis hin zu Flughunden und Fledermäusen, untersucht.

Es gelang Herrn Mettenleiter auf spannende und unterhaltsame Art und Weise seine Arbeit, insbesondere auch den Umgang mit den Versuchstieren, zu skizzieren.

Dies führte zu kritischen Nachfragen seitens der Schülerinnen und Schüler, sodass auch die ethischen Aspekte dieser wissenschaftlichen Tätigkeit in den Fokus gerückt wurden.

Doch nicht nur die Arbeit auf der „gefährlichsten Insel Deutschlands“ oder die Untersuchungen zu den Auswirkungen von Corona auf Nutztiere wurden thematisiert, der Blick richtete sich auch auf aktuelle und zukünftige virale Erkrankungen und Ausbruchsgeschehen. Vogelgrippe, Influenza, Afrikanische Schweinepest, Ebola – welches Virus kann Tieren in Zukunft gefährlich werden; und welche davon können künftig auf den Menschen überspringen und unter Umständen die nächste Pandemie auslösen?

Wir waren von den Ausführungen zu diesem hochinteressanten und topaktuellen Themenkomplex sehr beeindruckt und danken Herrn Prof. Dr. Mettenleiter herzlich für sein Kommen.

K. Fries und M. Stöhr


 

 

 

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